MIGS: Neue Technologie senkt Augeninnendruck minimalinvasiv

2026-05-28
MIGS: Neue Technologie senkt Augeninnendruck minimalinvasiv

Washington – Eine neue Technologie namens mikroinzisionale Glaukomchirurgie (MIGS) gewinnt in der Behandlung von Glaukom zunehmend an Bedeutung. MIGS, die Abkürzung für mikroinzisionale oder minimal-invasive Glaukomchirurgie, ermöglicht es, den Augeninnendruck auf schonende Weise zu senken.

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene kleine Implantate für diese Art der Chirurgie entwickelt und eingeführt. Diese Implantate werden durch minimale Schnitte in das Auge eingesetzt, was zu einer geringeren Gewebeschädigung und schnelleren Erholungszeit für die Patienten führt. Die minimalinvasiven Eingriffe verringern das Risiko von Komplikationen im Vergleich zu traditionellen Glaukomoperationen.

Glaukom ist eine Augenerkrankung, die den Sehnerv schädigt und unbehandelt zur Erblindung führen kann. Erhöhter Augeninnendruck ist ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Glaukom. MIGS zielt darauf ab, diesen Druck zu senken, ohne dabei größere Gewebeschäden zu verursachen. Die verschiedenen Implantate, die im Rahmen von MIGS eingesetzt werden, funktionieren auf unterschiedliche Weise, um den Abfluss des Augeninnendracks zu verbessern.

Die Entwicklung und Anwendung von MIGS stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung von Glaukom dar und bietet Patienten eine schonendere und effektivere Option zur Kontrolle ihrer Erkrankung. Die Forschung in diesem Bereich wird fortgesetzt, um die Technologie weiter zu verbessern und neue Implantate zu entwickeln.

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